
Warum die meisten Werkstattheizgeräte früh kaputtgehen – und wie wir das Problem gelöst haben
Seien wir ehrlich: Werkstätten sind eine echte Herausforderung für Heizgeräte. Es gibt Schneidflüssigkeiten, überall Staub – und dann noch diese feuchte, kalte Luft, die sich an allem festsetzt. Wenn man dort eine herkömmliche Infrarotlampe einsetzt, ist das praktisch gleichbedeutend mit einer Zeitbombe – bis die Lampe schließlich kaputtgeht.
Wir hatten genug davon, dass die Heizgeräte ständig versagten. Deshalb haben wir eigene Heizgeräte entwickelt, die auch unter diesen extremen Bedingungen funktionieren können.
Das Problem mit dem „Schweißenden“ Glas
In kalten Werkstätten schwankt die Temperatur stark, je nachdem, ob die Heizung eingeschaltet oder ausgeschaltet ist. Dadurch sammelt sich Feuchtigkeit auf dem Quarzrohr an – was zu kleinen „Kältepunkten“ auf der Oberfläche des Glases führt. Quarz mag das nicht – er dehnt sich ungleichmäßig aus, was zu winzigen Rissen führt. Eines Tages bricht das Rohr einfach – und man muss wieder frieren.
Wir haben dieses Problem gelöst, indem wir die Konstruktion des Gehäuses sowie die Luftzirkulation um den Heizelement neu gestaltet haben. Dadurch bleibt das Glas trocken und klar – und es entsteht keine thermische Belastung mehr.
Umgehen mit Schmutz und Ölnebel
Außerdem gibt es noch den Schmutz. Ölnebel und Wasserspritzer gehören einfach dazu, wenn man in einer Industriewerkstatt arbeitet. Doch wenn diese Substanzen auf das glühende Heizelement treffen, verbinden sie sich zu einer harten Kruste. Diese Kruste wirkt wie eine Decke, die die Wärme einschließt. Um weiterhin Wärme abzugeben, muss das Heizelement härter arbeiten – was dazu führt, dass es schneller kaputtgeht.
Um das zu verhindern, haben wir Schutzschilde sowie Dichtungen hinzugefügt. Dadurch bleibt der Schmutz vom Rohr entfernt. So kann man seine Zeit lieber damit verbringen, die Maschine zu bedienen, anstatt das Glas zu reinigen.
Der faire Kompromiss
Ich sage es offen: Durch die zusätzlichen Schutzschilde und Dichtungen geht etwas von der ursprünglichen Hitzeleistung verloren. Ein „nacktes“ Rohr ist technisch gesehen effizienter. Doch in der Praxis bevorzuge ich lieber ein Heizgerät, das fünf Jahre lang zu 90 Prozent Effizienz arbeitet, als eines, das sechs Monate lang zu 100 Prozent effizient arbeitet und anschließend kaputtgeht.
Achten Sie beim Planen der Installation unbedingt auf die Höhe der Decke. Eine kleine Anpassung in der Positionierung kompensiert diesen leichten Verlust an Effizienz mehr als ausreichend.